«Die Nachfrage nach Reptilien hat auch in der Zentralschweiz eindeutig zugenommen», sagt Willy Portmann, Mitinhaber des Aqua Terra Zoo in Ebikon. Gefragt seien vor allem Schlangen oder Echsen.
Diesen Trend bestätigt auch Peter Odermatt, stellvertretender Kantonstierarzt der Urkantone: «Es werden häufiger Bewilligungsanträge gestellt als vor drei Jahren.» Wer Gift- oder Riesenschlangen, Meeres- oder Riesenschildkröten, eine Krokodilart, Chamäleone, grosse Warane oder Leguane halten will, muss beim zuständigen kantonalen Veterinäramt eine Bewilligung einholen. Durch die neue Tierschutzverordnung müssen Halter von Reptilien künftig zusätzlich einen so genannten Sachkundeausweis vorlegen. Auch gelten ab 1. September neue Masse für Terrarien.
Trotz dieser verschärften Auflagen lässt sich Armin Aebi aus Küssnacht nicht davon abhalten, ein Chamäleon anzuschaffen. Im Gegenteil: er begrüsst die verschärften Auflagen. «Ich finde Chamäleone ganz spezielle Tiere, die mich seit langem faszinieren», sagt Aebi auf die Frage, weshalb er sich dieses Tier anschaffen will.
Sobald sein Terrarium eingerichtet ist, wird das Veterinäramt einen Hausbesuch bei ihm abstatten. Dann sollte dem Einzug des Exoten nichts mehr im Wege stehen.
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Liebe Grüsse eure Michaela