Anlässlich der Reptilienbörse, die am Sonntag, 29. Juni, von 10 bis 15 Uhr in der Walter-Köbel-Halle stattfindet, fordert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland die Branche auf, den Handel mit exotischen Tieren sofort zu stoppen. Eine artgerechte Haltung von Schlangen, Fröschen, Skorpionen, Vogelspinnen, und ähnlichem sei in Privathänden nicht möglich. Tierhalter seien schnell überfordert, denn die Haltung und Pflege dieser hochsensiblen Tiere setzt enormes Fachwissen voraus und sei zudem sehr aufwendig und kostspielig, heißt es in einer Presseerklärung.
Durch den bundesweiten Einfuhrstopp von Vögeln weiche die Branche verstärkt auf Reptilien aus, heißt es weiter. Laut Bundesamt für Naturschutz (BfN) seien 2006 nach Deutschland 94 373 Reptilien und 1351 Amphibien eingeführt worden.
Die PETA Deutschland, ein eingetragener Verein, und seine Schwesterorganisationen, sind mit über zwei Millionen Unterstützern die weltweit größte Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise Tieren zu einem besseren Leben zu verhelfen.
In der Köbelhalle in Rüsselsheim fanden schon mehrfach Börsen mit exotischen Tieren statt, zuletzt im April dieses Jahres. Damals waren die Veranstalter mit dem Besuch sehr zufrieden. Selbst Vogelspinnen, Abgottschlangen und Pythons gehörten zum Angebot der 51 Aussteller. Auch im vorigen Jahr gab es zwei Exoten-Ausstellungen in de Opelstadt
Weitere Informationen unter www.exoten.peta.de
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Liebe Grüsse eure Michaela