Das Volksschulquiz "Kater Klaro" und die Aktion "Tiere sind kein Spielzeug" sollen Kindern schon früh das Thema Tierschutz näher bringen
Für viele Kinder sind Kaninchen, Meerschweinchen, Katze oder Hund die besten Freunde. Doch was brauchen die Haustiere, um lange gesund zu bleiben? "Die meisten Fehler in der Tierhaltung passieren, weil es an Wissen über die Bedürfnisse der Tiere mangelt", sagt Tierschutzstadträtin Sandra Frauenberger. Gemeinsam mit Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl übernahm sie die Schirmherrschaft für das "Kater Klaro Tierschutzquiz", das vom Verein "Tierschutz macht Schule" und der Tierschutzombudsstelle Wien initiiert wurde. Dieser Wettbewerb sollte den Kindern das Thema Tierschutz spielerisch nahe bringen.
Spezialführung durch Schönbrunn
Was darf in einer katzenfreundlichen Stadtwohnung niemals fehlen? Und was steht im Tierschutzgesetz? Was ist grün und brauchen Katzen zur Verdauung? Fragen wie diese fanden sich im Quiz, dass 300 Wiener Volksschulen gemeinsam mit dem Unterrichtsheft "Tierprofi Heimtiere" erhielten, das vom Verein "Tierschutz macht Schule" ausgearbeitet wurde. Im Heft waren die richtigen Antworten versteckt. Alle Klassen, die mitgemacht haben, erhielten eine Tierprofi-Urkunde und ein Überraschungsgeschenk. Zusätzlich bekamen die drei Gewinnerklassen ein Fest und eine Spezialführung durch den Tiergarten Schönbrunn.
Einfühlung und Verantwortung
"Im Kontakt mit Tieren lernen Kinder Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln", meinte Frauenberger im Zuge der Abschlussveranstaltung. Daher wurde neben dem Wettbewerb unter anderen durch die Aktion "Tiere sind kein Spielzeug" Kindern der richtige Umgang mit Haustieren beigebracht.
Tiere bedeuten Verantwortung
Für Brandsteidl sind die Aktionen für die Kinder ein guter Einstieg in das Thema: "Viele Kinder lieben Tiere und wollen sie bei sich Zuhause halten. Doch Begeisterung allein ist nicht genug, denn Tierhaltung bedeutet auch Wissen und Verantwortung. Schulen leisten einen wichtigen Beitrag zum sozialen Lernen, wenn sie Kindern einen respektvollen Umgang mit Tieren vermitteln." (red, derStandard.at, 16. Juni 2008)
derstandard.at
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Liebe Grüsse eure Michaela