Die Vorsitzende des Hamburger Vereins Bürger gegen Tierversuche unter schwerem Verdacht: Der Staatsanwalt ermittelt gegen sie wegen Untreue. Eine von Tierschützern beauftragte Rechtsanwältin wirf ihr im Umgang mit Vereinsgeldern „Selbstbedienungsmentalität“ vor.
Nach einem Bericht des „Hamburger Abendblatt“ hat die Vorsitzende Simone Runde (54) allein 2007 Telefonkosten von fast 3000 und und private Taxifahrten für fast 2500 Euro über die Vereinskasse abgerechnet. Rechtsanwältin Martina Stoldt, die die zweite Vorsitzende Manuela Woggon vertritt: „Es ist fraglich wie die unglaublich hohen Telefonkosten zustande kommen, da in 2007 kaum noch Tierschutzarbeit geleistet wurde."
Laut Stoldt ist das Vermögen des Vereins von umgerechnet 700000 im Jahr 1998 um 650000 Euro auf derzeit 50000 Euro geschrumpft. Stoldt: „Die Selbstbedienungsmentalität von Frau Runde ist unfassbar.“
Auf Runde, die den Verein 1979 gegründet hat, kommt noch weiteres Unheil zu: Das Finanzamt will den Verein einer gründlichen Betriebsprüfung unterziehen – und der Staatsanwalt ermittelt wegen Untreue: Die Vorsitzende Runde soll sich für eine Halbtagstätigkeit bis Ende 2006 monatlich 4500 Euro brutto bezahlt und Ende 2006 eine Abfindung von 36000 Euro vom Vereint kassiert haben
Staatsanwalt Wilhelm Möllers zum „Abendblatt“: Die Ermittlungen dauern an. Wir werten derzeit Unterlagen aus."
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Liebe Grüsse eure Michaela