Wild geht es zu in deutschen Wohnzimmern! Da tummeln sich Vogelspinnen und Baby-Tiger auf dem Sofa, im Keller leben Alligatoren und in so manchem Garten findet man Kängurus oder Zebras: umsorgt von tierlieben Haltern, die ihre exotischen Lieblinge wie Familienmitglieder behandeln. Manchmal sind die Tiere eine wahre Lebensaufgabe. Denn eine artgerechte Haltung von Antilopen im Garten oder der Kampf um das Überleben eines verwaisten Baby-Otters sind schließlich alles andere als einfach... Großer Tag bei Bärbel und Ralph Güttner aus der Nähe von Berlin: Bei ihren australischen Bartagamen steht Nachwuchs an: heute endlich sind die ersten Schlitze in den weichschaligen Reptilieneiern zu entdecken. Eine kleine Horde winziger Mini-Drachen beginnt nach Wochen im Ei mit dem Schlupf. Die Elterntiere leben in einem Gewächshaus im Garten: und während der kalten Jahreszeit im Wohnzimmer. Nur über eines muss noch diskutiert werden: Was soll mit all den Babys geschehen? Für die meisten haben die erfahrenen Terrarianer bereits Interessenten gefunden, aber von einem ganz besonderen Baby will sich Bärbel nicht trennen. Doch wird sich das junge Männchen auch mit seinem Vater vertragen? Außerdem: Bei Dagmar Grübnau lebt seit fast zwei Wochen ein Babykänguru, das die Bergheimerin aus Texas im Flugzeug mitbrachte. Inzwischen schläft das weiße Minibeuteltier aus Dallas in einem künstlichen Beutel: oder in Dagmars Bett. Doch die Buchautorin macht sich Sorgen: Heute will sie Känguru "Judy" mit zu einer Lesung nehmen, doch die Kleine röchelt nach dem Trinken immer häufiger. Dagmar macht sich große Sorgen und bestellt den Tierarzt.
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Liebe Grüsse eure Michaela