Tierschutzverein Tirol wird mit 190.650 Euro gefördert, der Ost-tiroler Verein erhält 15.302 Euro. Damit gehe man vor die Hunde.
Es ist traurig und nicht zu akzeptieren, dass man im Land uns in Osttirol mit Kleinstbeträgen im Bereich Tierschutz abspeist und den Zentralraum Verein großzügig bedient." Mit dieser Kritik spricht Abgeordnete Elisabeth Blanik dem Tierschutzverein Osttirol aus der Seele. "Wir arbeiten seit der Neukonstituierung im Jahr 2004 mit großem Einsatz und Erfolg im Bereich des Tierschutzes in Osttirol", so Sprecherin Christine Zangerl.
Leider scheine die Tatsache, dass die Förderung des Tierschutzes wie im Gesetz vorgesehen Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Körperschaften sei, sich für die Landesregierung schwerpunktmäßig nur auf Nordtirol zu erstrecken. Zangerl: "Für Landesrat Anton Steixner scheint Osttirol ein weißer Fleck auf der Landkarte zu sein." Konkret beruft sie sich auf eine Beantwortung zum Thema "Tierschutz in Osttirol" von Steixner. Diese sei laut Zangerl systematisch für die seit Jahren herablassende, ignorante Art der zuständigen Behörden gegenüber dem Osttiroler Tierschutzverein. Steixner im Klartext: "Der Tierschutzverein Tirol kann mit seinem privaten Tierheimen sowie seiner Vermittlungstätigkeit an private Personen die tierschutzrechtliche Betreuung für Nordtirol abdecken, nicht aber für den Bezirk Lienz." Dort sei der Tierschutzverein Osttirol tätig und mangels eigenem genehmigten Tierheimes arbeite dieser Verein mit einem Kärntner Verein zusammen.
Eine Aussage, die Zangerl erzürnt: "Diese Behauptung ist schlichtweg unwahr und die Rechtfertigung der geringfügigen Subventionierung schlichtweg ein Hohn." Wer jemals ernsthaft für den Tierschutz gearbeitet hätte, der wüsste wie schwer es sei, akute Notfälle von Tieren auf Pflegeplätze unterzubringen. Daher stehe die Förderung von 190.650 Euro in Nordtirol in keiner Relation zu den 15.302 Euro, die Osttirol bekommen würde.
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Liebe Grüsse eure Michaela