Mit Steinen und Kraut sind von Kathrin Brändli im Rahmen einer Projektarbeit ideale Bedingungen für Reptilien geschaffen worden.
VON Conny Moser
Siblingen Die Forstteams von Siblin- gen und Gächlingen hatten zu einer zweistündigen Waldbegehung geladen. Forstreferent Rainer Storrer konnte rund 50 Interessierte oberhalb der Eisenhalde begrüssen. Forstverwalter Markus Brändli wies darauf hin, dass in der Gemeinde Siblingen mehr als 50 Prozent des Waldes die Funktion von Lebensraum und geschützter Natur hat. Bei den 2,6 ha Wald in der Eisenhalde soll mit der Zeit ein Hagebuchen-Mischwald mit rund 30 Prozent Eichenanteil entstehen. Herbert Billing vom Planungs- und Naturschutzamt informierte über den idealen Waldrand. Kathrin Brändli hatte den Auftrag, aufzuzeigen, wo ideale Strukturen für einheimische Reptilien geschaffen werden könnten. Aufgrund ihrer Projektarbeit wurden entlang dem oberen Rebweg in der Eisenhalde «Löcher» in den Wald geschlagen. Dort sind Lesesteinhaufen zu finden, die von einer Krautschicht umwachsen sind, anschliessend stehen Gebüsche, bevor der eigentliche Baumbestand beginnt. Für Wechselblüter wie Eidechsen und Blindschleichen stellen die Steine zum Aufheizen und die Krautschicht als deckungsbietende Vegetation den idealen Lebensraum dar.
Quelle
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Liebe Grüsse eure Michaela