In den 70er Jahren waren die australischen Leistenkrokodile vom Aussterben bedroht. Zu begehrt war das Leder der bis zu sechs Meter langen Tiere. Seitdem sie unter Artenschutz stehen, hat sich ihr Bestand wieder deutlich vergrößert. Die eindrucksvollen Reptilien müssen nicht länger ums Überleben kämpfen. Anders geht es Touristen und Einheimischen, die unerwartete Bekanntschaft mit dem Leistenkrokodil machen. Denn die Tiere sind gefährlich - lebensgefährlich. Und so mutet ihr Wandel vom Bedrohten zur Bedrohung fast wie eine späte Rache an. Wie die größten Krokodile der Welt leben und wie Australien mit der Gefahr umgeht, zeigt die Dokumentation Die Rache der Krokodile (USA 1990), die SUPER RTL am Sonntag, 8. Juni, um 21.15 Uhr in deutscher Erstausstrahlung zeigt.
Rund um die Stadt Darwin im Norden Australiens gibt es wieder eine beachtliche Population von Leistenkrokodilen. Einen Angriff dieser gigantischen und erstaunlich schnellen und wendigen Reptilien bezahlten Angler, Wildschweinjäger und Touristen, die ein nächtliches Flussbad nehmen wollten, bereits mit dem Leben. Was tun? In den zahlreichen Flüssen der Gegend suchen Schutzpatrouillen nach so genannten "Problem-Krokodilen". Sie fangen die Tiere, um sie in entlegeneren Gebieten wieder auszusetzen, oder bringen sie in Krokodilfarmen. Doch die Leistenkrokodile kurbeln den Tourismus auch an: Nicht wenige Besucher kommen, weil sie die gefährlichen Tiere aus nächster Nähe sehen wollen.
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