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 Reptilien aus der Urzeit

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Name: Manuela Z.
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Tiere: Bartagamen,
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BeitragThema: Reptilien aus der Urzeit   Mo 26 Mai - 15:20

Reptilien aus der Urzeit



Bis zum 30. Mai ist Bonn Schauplatz der 9. UN-Artenschutzkonferenz. Bis zu 5000 Teilnehmer werden sich im ehemaligen Regierungsviertel mit dem Klimawandel und den damit verbundenen Problemen für Flora und Fauna beschäftigen. Umweltstiftung WWF und die "Thüringer Allgemeine" stellen bis zum Ende der Konferenz einige bedrohte Tierarten vor.
ERFURT. Weltweit gibt es sieben Meeresschildkrötenarten. Ihre Vorfahren lebten noch an Land beziehungsweise in Binnengewässern. Erst später wurde das Meer ihr Lebensraum. Als Anpassung an das Wasser sind ihre Extremitäten zu Flossen umgewandelt und können nicht mehr in den Panzer gezogen werden. Ihr Panzer ist deutlich abgeflacht und stromlinienförmig. Seit über 225 Millionen Jahren hat sich der Bauplan der Tiere nicht mehr wesentlich verändert.


Mit einer Panzerlänge von bis zu zwei Metern und einem Gewicht von einer halben Tonne ist die Lederschildkröte die größte Meeresschildkröte. Die kleinsten sind die beiden Bastardschildkröten-Arten mit einer Panzerlänge von etwa 70 Zentimetern.

Alle Arten der Meeresschildkröte sind gefährdet. Schätzungsweise 250 000 Tiere verfangen sich Jahr für Jahr in riesigen Fischernetzen und verenden darin oft qualvoll. Auch im Meer treibender Müll wird den Reptilien zum Verhängnis - sie verschlucken kleine Plastikteile und ersticken.

Ein weiteres Problem sind Touristen, die in den Lebensraum der Schildkröten - oft auch unwissentlich - eindringen und sie von ihren Niststränden vertreiben. Und schließlich blüht der kriminelle Handel mit Schildkrötenprodukten, besonders das Schildplatt des Panzers und das Fleisch derTiere sind beliebt. Im Ostpazifik ist die Population der Lederschildkröte in den vergangenen 20 Jahren um mehr als 90 Prozent zurückgegangen. Der Mensch hat die Schildkröten an den Rand der Ausrottung gebracht.

Meeresschildkröten gehören zu den Leitarten des WWF. Der WWF beobachtet und schützt Niststrände, untersucht Eiablage und Bruterfolg, sorgt für die Ausweisung von Schutzgebieten und fördert alternative Fischfangmethoden. Touristen werden durch Kampagnen aufgeklärt. Außerdem überwacht der WWF den internationalen Handel mit Produkten von Meeresschildkröten und arbeitet mit Regierungen daran, den Schutz der bedrohten Reptilien aus der Urzeit zu verbessern.


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Reptilien aus der Urzeit

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