Die Idylle des viel besuchten Schwielowsees ist trügerisch. Denn seit ein paar Tagen soll hier ein ungebetener Gast sein Unwesen treiben – ein Krokodil! Genauer gesagt ist es ein kleinerer, aber naher Verwandter des gefräßigen Reptils: ein Kaiman. Besorgte Anwohner haben Alarm geschlagen, aber die Polizei zweifelt noch daran, dass es das "Ungeheuer" wirklich gibt. Mitten in Brandenburg: Das klingt doch unwahrscheinlich. Oder?
Die Suche nach diesem "Mini-Monster vom Schwielowsee" ist bisher jedenfalls ins Leere gelaufen. Obwohl viele Spaziergänger seit einer Woche felsenfest an das Gegenteil glauben. Sie wollen dem Kaiman am Ufer begegnet sein, auch beim Schwimmen haben sie ihn angeblich beobachtet. Und so berichteten sie es auch sofort dem Ordnungsamt. Aber weil die Geschichte eben irgendwie schräg klingt, gab es bisher keine Großfahndung. Wir sind ja schließlich nicht im Amazonas! Einzig der Fischer Tobias Mai aus Werder machte sich auf die Suche – aber ohne Erfolg.
Wie das Reptil überhaupt in den See gelangt sein soll, ist so eine Sache. Ein Züchter könnte es ausgesetzt haben, weil ihm der grüne Kerl zu groß geworden war. Noch ist auch nichts darüber bekannt, dass ein Wasser-Bewohner aus Zoos der Region getürmt wäre. Spaziergänger wie Hella Mühlbauer sind trotzdem alarmiert: "Ein Kaiman im See! Das flößt einem Respekt ein." Fast ist es, als gäb’s jetzt ein Monster von Loch Ness im Schwielowsee ...
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Liebe Grüsse eure Michaela