U-Haft für zehn Tierschutz-Aktivisten
Im Fall der Festnahmen von zehn Tierschützern ist gegen alle die Untersuchungshaft verhängt worden. Das wurde nach den am Freitag und Samstag durchgeführten Haftprüfungsverhandlungen am Landesgericht Wr. Neustadt bekannt.
Staatsanwaltschaft: "Dringender Tatverdacht"
Wie Johann Fuchs, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, am Samstag sagte, sei dringender Tatverdacht gegeben.
Neun Aktivisten befinden sich in der Justizanstalt Wr. Neustadt in U-Haft, einer in Innsbruck. In 14 Tagen ist eine neuerliche Haftprüfungsverhandlung angesetzt, erläuterte Fuchs. Auch für den in Tirol festgenommenen Tierschützer sei die Verhängung der Untersuchungshaft seitens des Landesgerichtes Wr. Neustadt entschieden worden, dazu wurde eine Videoschaltung herangezogen, erläuterte Fuchs. Die Vorwürfe gegen die Aktivisten seien nach wie vor aufrecht.
Zahlreiche Straftaten werden vorgeworfen
Die zehn Aktivisten sollen für zahlreich Brandstiftungen, Gasanschläge und andere schwere Sabotageakte auf Lebensmittelkonzerne, Bekleidungshandelsketten, pharmazeutische Unternehmen, Produzenten landwirtschaftlicher Produkte und jagdliche Einrichtungen verantwortlich sein.
Die Beschuldigten seien "verdächtig, radikale Mitglieder einer militanten, unter mehreren Pseudonymen verdeckt auftretenden und international vernetzten Personengruppe zu sein", die während der vergangenen Jahre zahlreiche der angeführten Taten verübt und dabei "große Schäden verursacht" haben soll, hatte es anlässlich der Festnahmen der Tierschützer am Mittwoch geheißen. orf.at
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Liebe Grüsse eure Michaela