Wieder einmal entbrennt ein Streit darüber, ob die Pferde geschunden werden oder ob sie es ohnedies ertragen.
In Wien soll jetzt Klarheit herrschen, welchen Belastungen die Fiaker-Pferde ausgesetzt werden dürfen. „Durch das neue Bundestierschutzgesetz verschlechtert sich die Situation für die Fiaker-Pferde“, bedauert die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger (SP).
Belastungsstudie
Sie wird jetzt die Veterinär-Uni mit einer Studie beauftragen. So sollen die Belastungen, denen die Fiakerpferde ausgesetzt sind, genau untersucht werden. Die Ergebnisse werden im Herbst erwartet. „Unter anderem geht es mir um Vorschläge zur Beschattung von Standplätzen, neue Ruhezeiten und arbeitsfreie Tage für die Tiere. Zusätzlich sollen auch die Fiakerrouten genau überprüft werden“, sagt Frauenberger im Gespräch mit ÖSTERREICH.
Tierschutz-Hotline
Frauenberger appelliert nun an alle Tierfreunde, die beobachten, dass Fiaker-Pferde gerade an heißen Tagen extremen Belastungen ausgesetzt sind, sich an die Tierschutz-Helpline unter Tel. 4000 80 60 zu wenden.
Pferde halten Hitze aus
Für Fiakerunternehmerin Ursula Chytracek, die einen Herzeigebetrieb führt, ist das ein „Blödsinn“. Denn Pferde seien Steppentiere, deswegen mache ihnen Hitze weniger aus und bräuchten sie keine schattigen Standplätze. Chytracek kritisiert, dass kleinere Betriebe ihren Pferden keine Ruhezeiten gönnen und auch kranke Tiere auf die Straße schicken würden.
Autor: Christoph Mierau
oe.24.at
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Liebe Grüsse eure Michaela