BAD BUCHAU - Morgen Nachmittag um 15 Uhr heißt es zum ersten Mal: "Manege Frei!" Auf dem Festplatz steht das Zirkuszelt von Zirkus Feraro. Zirkusdirektor ist Hermann Schmidt-Feraro, Chef der rund 50-köpfigen Großfamilie, die sich seit 200 Jahren dem Zirkus verschrieben hat.
Ordentlich vor der Wagenburg geparkte Fahrräder in allen Größen, Roller, diverse Bobby-Cars: der Fuhrpark der Zirkuskinder. Denn ein Zirkus wie der in Mindelheim stationierte "Feraro" kann nur als Familienunternehmen existieren, in dem alle Familienmitglieder ihren festen Platz und von Anfang an ihre festen Aufgaben haben: der dreijährige Clown Peppino und die mit sechs Jahren "jüngste Schlangentänzerin in Europas größter Fakirschau".
Ein "hartes Brot", das sich Familie Schmidt-Feraro verdienen muss. Schon damals, als die Zirkusgeschichte der Familie als Gaukler auf den Jahrmärkten begann, als Großvater Frank die italienische Großmutter freite und sich mit seiner Hausbullendressur im Zirkus "Krone" als "Frankelli" in der Zirkuswelt einen Namen machte. Und erst recht, seit die Familie als "Zirkus Feraro" vorwiegend im süddeutschen Raum unterwegs ist. Das Zirkusleben wird mühsamer und teurer. "Was wir schon an Sprit für unsere Fahrzeuge brauchen...und für unser beheiztes Zelt bei der Kälte jeden Tag für 400 Euro Heizöl", erzählt Zirkusdirektor Schmidt-Feraro. Mit Subventionen kann der Zirkus nicht rechnen, Artisten gelten nicht - wie Musiker oder Schauspieler - als Kulturschaffende. "Wenn wir dann - wegen Maul- und Klauenseuche - nicht spielen dürfen - dann geht"s uns richtig schlecht."
Oder wenn niemand für Mensch und Tier ein Winterquartier hat und sie nicht wissen wohin. Auch seien nicht alle Städte und Gemeinden, in denen "Feraro" auftritt, mit den Gebühren so human wie Bad Buchau. Mit Schuld daran seien die "schwarzen Schafe", die mit ihrem schlechten Benehmen dem Ruf des Zirkus schaden, meint Hermann Schmidt-Feraro. Während ihr Zirkus inzwischen sogar schon Fans und Freunde habe, die ihre Ferien nutzen und mit ihnen reisen, um selber mal aktiv Zirkusluft zu schnuppern.
Zirkus will die Kinder glücklich machenBAD BUCHAU - Morgen Nachmittag um 15 Uhr heißt es zum ersten Mal: "Manege Frei!" Auf dem Festplatz steht das Zirkuszelt von Zirkus Feraro. Zirkusdirektor ist Hermann Schmidt-Feraro, Chef der rund 50-köpfigen Großfamilie, die sich seit 200 Jahren dem Zirkus verschrieben hat.
Ordentlich vor der Wagenburg geparkte Fahrräder in allen Größen, Roller, diverse Bobby-Cars: der Fuhrpark der Zirkuskinder. Denn ein Zirkus wie der in Mindelheim stationierte "Feraro" kann nur als Familienunternehmen existieren, in dem alle Familienmitglieder ihren festen Platz und von Anfang an ihre festen Aufgaben haben: der dreijährige Clown Peppino und die mit sechs Jahren "jüngste Schlangentänzerin in Europas größter Fakirschau".
Ein "hartes Brot", das sich Familie Schmidt-Feraro verdienen muss. Schon damals, als die Zirkusgeschichte der Familie als Gaukler auf den Jahrmärkten begann, als Großvater Frank die italienische Großmutter freite und sich mit seiner Hausbullendressur im Zirkus "Krone" als "Frankelli" in der Zirkuswelt einen Namen machte. Und erst recht, seit die Familie als "Zirkus Feraro" vorwiegend im süddeutschen Raum unterwegs ist. Das Zirkusleben wird mühsamer und teurer. "Was wir schon an Sprit für unsere Fahrzeuge brauchen...und für unser beheiztes Zelt bei der Kälte jeden Tag für 400 Euro Heizöl", erzählt Zirkusdirektor Schmidt-Feraro. Mit Subventionen kann der Zirkus nicht rechnen, Artisten gelten nicht - wie Musiker oder Schauspieler - als Kulturschaffende. "Wenn wir dann - wegen Maul- und Klauenseuche - nicht spielen dürfen - dann geht"s uns richtig schlecht."
Oder wenn niemand für Mensch und Tier ein Winterquartier hat und sie nicht wissen wohin. Auch seien nicht alle Städte und Gemeinden, in denen "Feraro" auftritt, mit den Gebühren so human wie Bad Buchau. Mit Schuld daran seien die "schwarzen Schafe", die mit ihrem schlechten Benehmen dem Ruf des Zirkus schaden, meint Hermann Schmidt-Feraro. Während ihr Zirkus inzwischen sogar schon Fans und Freunde habe, die ihre Ferien nutzen und mit ihnen reisen, um selber mal aktiv Zirkusluft zu schnuppern.
Trotzdem die Frage, was Zirkusleute unter solch erschwerten Bedingungen über Generationen bei der Stange hält. "Wir sind dazu da, die Kinder glücklich zu machen und ihnen die Tiere nahe zu bringen", kommt es wie aus der Pistole geschossen, "und zu zeigen, was der Mensch leisten kann."
Akrobatik und Clowns
Das geschieht in einem zweistündigen Programm, in dem es an nichts fehlt, was das "verehrte Publikum" von einem Zirkusprogramm erwartet: Luftakrobatik und Clowns, mexikanische Messerspiele und chinesische Flaschenpyramiden, Pferde-, Ziegen- und Taubendressuren und der besondere Stolz des Zirkus: die Riesenschlangen, Echsen und Alligatoren, die "letzten Nachfahren der Dinosaurier".
Trotzdem die Frage, was Zirkusleute unter solch erschwerten Bedingungen über Generationen bei der Stange hält. "Wir sind dazu da, die Kinder glücklich zu machen und ihnen die Tiere nahe zu bringen", kommt es wie aus der Pistole geschossen, "und zu zeigen, was der Mensch leisten kann."
Akrobatik und Clowns
Das geschieht in einem zweistündigen Programm, in dem es an nichts fehlt, was das "verehrte Publikum" von einem Zirkusprogramm erwartet: Luftakrobatik und Clowns, mexikanische Messerspiele und chinesische Flaschenpyramiden, Pferde-, Ziegen- und Taubendressuren und der besondere Stolz des Zirkus: die Riesenschlangen, Echsen und Alligatoren, die "letzten Nachfahren der Dinosaurier".
Zirkus will die Kinder glücklich machenBAD BUCHAU - Morgen Nachmittag um 15 Uhr heißt es zum ersten Mal: "Manege Frei!" Auf dem Festplatz steht das Zirkuszelt von Zirkus Feraro. Zirkusdirektor ist Hermann Schmidt-Feraro, Chef der rund 50-köpfigen Großfamilie, die sich seit 200 Jahren dem Zirkus verschrieben hat.
Ordentlich vor der Wagenburg geparkte Fahrräder in allen Größen, Roller, diverse Bobby-Cars: der Fuhrpark der Zirkuskinder. Denn ein Zirkus wie der in Mindelheim stationierte "Feraro" kann nur als Familienunternehmen existieren, in dem alle Familienmitglieder ihren festen Platz und von Anfang an ihre festen Aufgaben haben: der dreijährige Clown Peppino und die mit sechs Jahren "jüngste Schlangentänzerin in Europas größter Fakirschau".
Ein "hartes Brot", das sich Familie Schmidt-Feraro verdienen muss. Schon damals, als die Zirkusgeschichte der Familie als Gaukler auf den Jahrmärkten begann, als Großvater Frank die italienische Großmutter freite und sich mit seiner Hausbullendressur im Zirkus "Krone" als "Frankelli" in der Zirkuswelt einen Namen machte. Und erst recht, seit die Familie als "Zirkus Feraro" vorwiegend im süddeutschen Raum unterwegs ist. Das Zirkusleben wird mühsamer und teurer. "Was wir schon an Sprit für unsere Fahrzeuge brauchen...und für unser beheiztes Zelt bei der Kälte jeden Tag für 400 Euro Heizöl", erzählt Zirkusdirektor Schmidt-Feraro. Mit Subventionen kann der Zirkus nicht rechnen, Artisten gelten nicht - wie Musiker oder Schauspieler - als Kulturschaffende. "Wenn wir dann - wegen Maul- und Klauenseuche - nicht spielen dürfen - dann geht"s uns richtig schlecht."
Oder wenn niemand für Mensch und Tier ein Winterquartier hat und sie nicht wissen wohin. Auch seien nicht alle Städte und Gemeinden, in denen "Feraro" auftritt, mit den Gebühren so human wie Bad Buchau. Mit Schuld daran seien die "schwarzen Schafe", die mit ihrem schlechten Benehmen dem Ruf des Zirkus schaden, meint Hermann Schmidt-Feraro. Während ihr Zirkus inzwischen sogar schon Fans und Freunde habe, die ihre Ferien nutzen und mit ihnen reisen, um selber mal aktiv Zirkusluft zu schnuppern.
Trotzdem die Frage, was Zirkusleute unter solch erschwerten Bedingungen über Generationen bei der Stange hält. "Wir sind dazu da, die Kinder glücklich zu machen und ihnen die Tiere nahe zu bringen", kommt es wie aus der Pistole geschossen, "und zu zeigen, was der Mensch leisten kann."
Akrobatik und Clowns
Das geschieht in einem zweistündigen Programm, in dem es an nichts fehlt, was das "verehrte Publikum" von einem Zirkusprogramm erwartet: Luftakrobatik und Clowns, mexikanische Messerspiele und chinesische Flaschenpyramiden, Pferde-, Ziegen- und Taubendressuren und der besondere Stolz des Zirkus: die Riesenschlangen, Echsen und Alligatoren, die "letzten Nachfahren der Dinosaurier".
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Liebe Grüsse eure Michaela