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 Giftschlange im Pizzakarton transportiert

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Michaela
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Reptilien: Bartagamen
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BeitragThema: Giftschlange im Pizzakarton transportiert   Di 25 März - 20:06

Ein Grüner Leguan wie „Charlotte“ kann weit über einen Meter lang werden. Krallen und Schwanz sind mit Vorsicht zu betrachten, und Bisse können erhebliche Verletzungen verursachen. Ein Patient von Tierarzt Dr. Kay Opiela hat seiner Halterin gar die Achillessehne durchbissen. Ein Reptil muss also nicht unbedingt giftig sein, damit eine Gefahr von ihm ausgeht. So wird ein ungiftiger Tigerpython mit den Jahren schwer, stark und potenziell gefährlich. Gefährlichkeit ist auch unabhängig vom Artenschutz. Zum Beispiel ist die afrikanische Mamba nicht geschützt, jedoch „hochgradig gefährlich“, so Wilfried Knickmeier, Artenschutzbeauftragter im Rheinisch-Bergischen Kreis.
Dem Ordnungsamt in Bergisch Gladbach sind nennenswerte Zwischenfälle mit Reptilien nicht bekannt. Auch Knickmeier erinnert sich nur an einen bereits länger zurückliegenden Vorfall, bei dem eine Riesenschlange entwichen war. Dennoch hatte er bereits hin und wieder „Einsätze“ in verlassenen Wohnungen, in denen sich noch Reptilien aufhielten - schlimmstenfalls sogar freilaufende.

„Gefährliche Tiere werden vergleichsweise selten gehalten“, berichtet Knickmeier, „aber wenn, muss man ausgesprochen sachkundig sein.“ Es kommt also mehr auf den Halter an als auf das Tier. Da unterscheidet sich das Reptil nicht vom Hund. Resultiert die Tierhaltung aus dem Wunsch, etwas Besonderes zu haben und zu sein, dann „ähnelt dies einem Waffensammler“, vergleicht Opiela.

Aber auch Unkenntnis kann zum Problem werden. So wie bei einem Halter, der mit seiner hochgiftigen Krait, einer Schlange aus Afghanistan, in Opielas Praxis kam. Der Mann fuhr mit der Straßenbahn quer durch Köln - mit der Schlange in einem halbgeschlossenen Pizzakarton. Erstanden hatte der Käufer sie auf einer Reptilienbörse, und dass sie extrem giftig war, war ihm gar nicht bewusst. In diesem Fall gab Kay Opiela den Patienten nicht wieder mit nach Hause. „Ein Problem ist, dass Reptilienbörsen und das Internet den Handel erheblich erleichtern“, berichtet Wilfried Knickmeier. Hier verkaufe Laie an Laie und es finde keine Fachberatung statt. Genau diese sei aber für Reptilienkäufer unerlässlich.
rh-b

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Liebe Grüsse eure Michaela
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Giftschlange im Pizzakarton transportiert

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