
Vorsicht, giftig: Mit Respekt behandelt Sänger Angelo Kelly den Roten Drachenkopf, den er im „Sea Life“-Aquarium wassern darf.
Angelo Kelly eröffnet eine Sonderschau im „Sea Life“-Aquarium und darf einen Drachenkopf im Becken aussetzen.
Königswinter / Bonn - Mit Kuscheltieren kennt sich Angelo Kelly bestens aus. Dass der Rote Drachenkopf wahrlich kein Schmusegefährte ist, das weiß der 26 Jahre alte Sänger aus der bekannten irischen Sippe nun auch: Einen solchen Fisch darf der jüngste Kelly-Sproß nämlich im Großaquarium „Sea Life“ zu Wasser lassen, als er am Fuße des Drachenfelses die neue Sonderschau „Drachen und Sagen“ eröffnet. Kelly lebt heute in Bonn und hat seinen Geschäftssitz in Ruppichteroth.
Im neugestalteten Rittersaal des Aquariums an der Rheinpromenade dreht sich alles um mystische Fische und Echsen. Und da ist eben auch der Rote Drachenkopf zu Hause, der sonst im Mittelmeer oder auch im Atlantik sein Unwesen treibt. „Dieser Fisch ist höchst giftig, ein echter Jäger“, warnt „Sea Life“-Sprecher Philipp Schöning. „Wenn er angegriffen wird, stellt er die Stacheln auf.“ Ansonsten fresse der Drachenkopf so ziemlich alles, was gerade vorbei schwimme, während er auf der Lauer liegt. Drei Exemplare dieser Art tummeln sich nun in mittelalterlicher Kulisse, zudem Blaulippfische oder Drachenmuränen. Auch Reptilien, etwa Wasseragamen, haben dort ein neues Quartier bezogen.
Größter Stolz und heimliche Stars der Sonderschau aber sind Fetzenfische, die gern als „Seedrachen“ bezeichnet werden. Diese Seepferdchen-Art schwimmt nach Angaben von Schöning überaus selten durch deutsche Wasserbecken. Sechs Wochen hat das „Sea Life“-Team an der Drachen- und Sagenwelt gewerkelt. Insgesamt sind 6000 Süß- und Salzwasserfische aus rund 100 Arten in mehr als 30 Aquarien zu sehen.
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Liebe Grüsse eure Michaela