Der Umweltausschuss des Saarländischen Landtags beschäftigt sich am Freitag, 7. März, mit einem Verbot der Haltung von exotischen, gefährlichen Wildtieren in Privathand. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte, sein Mitgliedsverein Menschen für Tierrechte – Tierversuchsgegner Saar und die auf Wildtierschutz ausgerichtete Organisation animal public fordern ein solches Verbot schon lange.
Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte betont: „Die Haltung von exotischen Tieren nimmt ständig zu und die damit verbundenen Tierschutzprobleme und Gefahren für Menschen sind bislang unterschätzt worden. Weder das Artenschutzrecht noch Tierschutzrecht reichen aus, um der Problematik wirkungsvoll zu begegnen. So ist es überfällig, die gesetzlichen Regeln den gesellschaftlichen anzupassen.“
Ob Giftschlangen, Skorpione, giftige Echsen, Frösche, Krokodile oder Raubkatzen, in den letzten Jahren favorisieren immer mehr Deutsche exotische, gefährliche Wildtiere als Haustiere. Tierbörsen, Internet und fehlende Handelsbeschränkungen machen es leicht, Exoten zu beschaffen und verführen zu Spontankäufen. So gelangen zunehmend Menschen in den Besitz von gefährlichen exotischen Wildtieren, denen es an Sachkunde und Verantwortungsgefühl mangelt. Sie gefährden sich selbst und andere und verursachen unendliches Tierleid, denn Wildtiere können sich an die Bedingungen in Gefangenschaft schlecht anpassen.
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte, sein saarländischer Mitgliedsverein und animal public fordern den Saarländischen Landtag auf, nicht zu zögern und jetzt Regelungen zu schaffen, die die Exotenhaltung in Privathand unterbindet. Dieser Situation wurde in anderen Bundesländern schon Rechnung getragen. Z. B. hat Hessen seit Oktober 2007 die nicht gewerbsmäßige Haltung gefährlicher Wildtiere verboten. Darüber hinaus fordern die Tierrechtler, die Rechtslage auch auf Bundesebene anzupassen.
Menschen für Tierrechte -
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Kontakt: Pressestelle – Stephanie Elsner,
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Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. Seit seiner Gründung ist er als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.
animal public e.V. ist ein gemeinnütziger Tier- und Artenschutzverein, der sich für die Rechte von Wildtieren in Freiheit und Gefangenschaft einsetzt.
opernPR.de
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Liebe Grüsse eure Michaela