Angelika Hollerbaum (50) aus Marzahn zeigt stolz ihren Bartagamen-Nachwuchs. "Sind die nicht süß?!", fragt die Hobbyzüchterin, während die kleinen Echsen (kommen ursprünglich aus Australien) neugierig zwischen ihren Fingern hervorgucken.50 Jungtiere wuseln zurzeit in ihren Terrarien. Die Agamen-Mama: "Mit so vielen hatten wir nicht gerechnet. Leider werden wir jetzt nicht alle behalten können."Ihre Liebe zu Reptilien begann vor elf Jahren. "Mein Mann bekam plötzlich eine Tierhaarallergie", so Angelika Hollerbaum, "deshalb suchten wir Haustiere, die keine Reaktionen auslösen." Inzwischen leben zehn Bartagamen, zwei Taubagamen, vier Wasseragamen und drei Wüstenagamen bei Hollerbaums. Außerdem fünf Leopardgeckos und zwei Grüne Leguane.Bartagamen werden bis zu 55 cm groß, dabei erreicht allein der Schwanz schon rund zwei Drittel der Gesamtlänge. Die erwachsenen Tiere dürfen in der Wohnung der Hollerbaums frei herumlaufen.Die Taub- und Wüstenagamen dagegen sind mit zwei bzw. zehn Zentimetern Körperlänge zu klein, um sie aus den Terrarien zu lassen.Wie aufwendig ist ihr Hobby? Für die Pflege ihrer Tiere braucht die Echsen-Mama täglich anderthalb Stunden. Zwei- bis dreimal in der Woche werden die Bartagamen mit Insekten gefüttert.Ihr Wissen gibt Hollerbaum inzwischen in einem Verein weiter, informiert bei einem Reptilien-Stammtisch über die richtige Haltung. Termine und Infos: www.ig-terraristik-berlin.de.
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