
Laura Graul und Laura Müller haben in der Ökologiestation Sangerhausen eine Tierpatenschaft übernommen. Zuvor mussten sie Lutz Seeber, Leiter der Ökologiestation (v.li.), einige Fragen beantworten. (FOTO: STEFFI ROHLAND)
SANGERHAUSEN/MZ. Laura Graul und Laura Müller aus Sangerhausen gehören zu den regelmäßigen Besuchern der Ökologiestation Sangerhausen. Sie kommen nicht ohne Grund dorthin: Denn beide Mädchen sind seit kurzem Tierpaten. Laura Graul mag eine kleine Rennmaus ganz besonders. Laura Müller hat es ein Zwerghamster angetan. Die beiden achtjährigen Mädchen durften ihren Lieblingstieren Namen geben. So heißt die Rennmaus jetzt Emely und der Zwerghamster Maxi.
Damit sie sich Tierpaten nennen können, müssen sie natürlich über die Tiere Bescheid wissen. Kleine Schilder am Terrarium verraten schon ein bisschen über die Heimat und artgerechte Haltung der Tiere. Außerdem stehen den Kindern eine umfangreiche Bibliothek und das Internet zur Verfügung.
Natürlich haben sie ihre Tiere auch im Terrarium beobachtet. "Wir mussten sogar eine kleine Prüfung ablegen", sagt Laura Müller. "Dazu hat uns Herr Seeber einige Fragen gestellt."
Lutz Seeber, der Leiter der Ökologiestation Sangerhausen, sagt: "Die Tierpaten sollten möglichst einmal in der Woche zu uns kommen, um bei den Pflegearbeiten dabei zu sein und die Tiere selbst zu füttern. Aber auch, um mit den Tieren zu spielen."
Manche Kinder können oder dürfen zu Hause keine Tiere halten. "Mit der Tierpatenschaft bekommen sie eine Möglichkeit, sich um ein selbst bestimmtes Tier zu kümmern", sagt Seeber. "Manchmal ist es auch der Beginn, sich später mit anderen Natur- und Umweltschutzfragen auseinander zu setzen." Wer in der Ökologiestation für welches Tier Verantwortung übernommen hat, ist an einem großen Baum zu sehen. Im Moment gibt es noch weitere Tierpatenschaften. So kümmern sich Danny Radke um das Zwergkaninchen "Sunny" und Jessica Schönemann um die Meerschweinchen "Mäxchen" und "Lion-Yoyo". Demnächst werden die Blätter am Patenschaftsbaum von Laura Müller und Laura Graul ergänzt. "In Spitzenzeiten hatten wir bis zu 15 Tierpaten", sagt Lutz Seeber. An der Auswahl der Tiere mangelt es nicht: Die Ökostation beherbergt Rennmäuse, Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen und Fische. Außerdem gibt es Schlangen und zwei Bartagamen.
Am Freitag lädt die Ökologiestation zur jährlichen Amphibienexkursion nach Sittendorf ein. Beginn ist 21 Uhr am Parkplatz der Jugendherberge Sittendorf.
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Liebe Grüsse eure Michaela