Reptilien werden immer öfter ausgesetzt
Mit einem Budget von 400.000 Euro und rund 1.300 aufgenommenen und weitervermittelten Tieren pro Jahr ist der Vorarlberger Tierschutzverband mittlerweile ein Großbetrieb. Stark im Steigen sind Probleme mit Reptilien.
Keine Auffangstation für Reptilien
Vor rund drei Jahren waren Reptilien für den Vorarlberger Tierschutzverband noch ein äußerst seltenes Problem. Das hat sich aber stark gewandelt, so Geschäftsführerin Karin Andres. Immer öfter werden die Exoten krank oder sogar ausgesetzt.
Doch dem Tierschutzverband sind die Hände gebunden: In Vorarlberg gibt es keine Auffangstation für Chamäleon, Bartagamen und Co.
Hier bestehe absoluter Handlungsbedarf, so Andres.
Ebenfalls ungelöst sei nach wie vor das Problem der beschlagnahmten Nutztiere - Stichwort Gnadenhof. Eine Lösung sei hier höchst an der Zeit, so Andres.
Schlecht erzogene Hunde - schlechte Chancen
Unterschätzt wird laut Tierschutzverband zudem oft die Hundehaltung: Immer wieder kommen Hunde ins Tierheim, die falsch erzogen wurden. Damit sinkt ihre Chance auf Weitervermittlung deutlich.
Nachdem es heuer in Vorarlberg zu einem Zwischenfall mit einem Kampfhund gekommen ist, fordert Andres vor allem für kritische Rassen eine genaue Ausbildung. Einen Kampfhunde-Führschein wie in Wien lehnt sie aber ab: dort würden derzeit wegen der neuen Richtlinien viele Hunde ausgesetzt.
Wechsel an Präsidentenposten
In Vorarlberg nimmt der Tierschutzverband pro Jahr 1.300 Tiere auf - der Großteil kann weitervermittelt werden.
Bei der heutigen Jahreshauptversammlung wird Präsidentin Margit Schmid ihr Amt zurücklegen. Ihr Nachfolger wird Graf Franz-Clemens Waldburg-Zeil. ORF Heute
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Liebe Grüsse eure Michaela