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 Tierschutzkampagne

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Michaela
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BeitragThema: Tierschutzkampagne   Sa 20 Feb - 17:35

Tierschutzkampagne "Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer - artgerecht ist nur die Freiheit" - aktion tier freut sich über erfolgreichen Start mit Body-painting-Aktion auf dem Berliner Alex

Tierschutzkampagne "Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer - artgerecht ist nur die Freiheit" - aktion tier freut sich über erfolgreichen Start mit Body-painting-Aktion auf dem Berliner Alex Heute hat aktion tier gemeinsam mit seinem Kooperationspartner animal public e.V. die große Aufklärungskampagne "Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer - artgerecht ist nur die Freiheit" auf dem Alexanderplatz gestartet. "Unsere Open-Air-Aktion mit Bodypainting, Infostand und Un-terschriftensammeln war ein voller Erfolg", freut sich Ursula Bauer von aktion tier Berlin. Bei herrlichem Sonnenschein und nicht mehr ganz so frostigen 3 Grad plus haben die drei als Reptilien angemalten Frauen dennoch ziemlich gefröstelt. "Das Sofa mit den täuschend echt angemalten Models und Stacheldraht darum herum war ein absoluter Hingucker", sagt Ursula Bauer. Die Passanten haben verstanden, worum es geht: um das Tierleid in unseren Wohnzim-mern.
Etwa 900.000 Papageien und Sittiche, ca. 100.000 Gift- und 200.000 Riesenschlangen, Zehntau-sende Warane und Chamäleons, unzählige Geckos und Schildkröten sowie etwa 80 Millionen Zierfische werden in Deutschland als Haustiere gehalten - Tendenz steigend, denn die Attraktivi-tät von exotischen Wildtieren erfährt in Deutschland gerade einen regelrechten Boom. Statt Hund, Katze oder Meerschweinchen werden verstärkt Pythons, Bartagamen oder Chamäleons ange-schafft. Um der Wohnung ein exotisches Flair zu verleihen, wegen des Nervenkitzels angesichts einer Vogelspinne oder auch als Statussymbol sind möglichst seltene, fremdländische Wildtiere sehr gefragt.
Was viele Exotenhalter vollkommen ignorieren: Wildtiere haben sich unabhängig vom Menschen über Jahrtausende hinweg ihrem natürlichen Lebensraum angepasst. Sie leben in großen Schwärmen oder als Einzelgänger. Ihr Körper und ihr Verhalten haben sich optimal ihrer Umge-bung angepasst, sie sind zu hochspezialisierten Jägern oder Meistern der Tarnung geworden. Kein Aquarium kann ein Korallenriff ersetzen, kein Terrarium den Regenwald, kein Käfig bietet einem Vogel ausreichend Platz zum Fliegen. Eine artgerechte Haltung in einem Privathaushalt ist folglich nicht möglich! Da Leguane, Schlangen und Schildkröten nicht schreien können, leiden sie stumm in ihren Gefängnissen.
Im Rahmen der Kampagne "Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer - artgerecht ist nur die Frei-heit" möchte aktion tier auf die Probleme aufmerksam machen, die mit Fang, Transport, Handel und Haltung von exotischen Wildtieren verbunden sind. "Wir setzen vorrangig auf die Einsicht der Menschen und hoffen, dass ein geschärftes Tierschutzbewusstsein immer mehr Tierfreunde vom Exotenkauf abhält", schließt Ursula Bauer von aktion tier Berlin.
Unter www.aktiontier.org können Interessierte das Kampagnenvideo einsehen sowie den Kam-pagnenflyer und eine Unterschriftenliste gegen Exotenbörsen herunterladen. Im Rahmen eines Votings kann außerdem jeder seine Stimme abgeben, ob er dafür oder dagegen ist, dass die Wildtierhaltung in Privathand in Zukunft gesetzlich verboten sein soll.
An dieser Stelle möchten wir der Berliner Modelagentur "PMM MODELS" für die Kooperation herzlich danken (www.pmm-models.com). Quelle
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BeitragThema: Re: Tierschutzkampagne   So 21 Feb - 14:04

Das Projekt finde ich ganz toll,

aber da sind nur die Wildtiere gemeint oda? (die in der freien Natur leben)
Die Tiere von Züchtern nicht, oda?

Ist es eigendlich für Tiere von Züchtern auch so schlimm? Immerhin leben die schon von Geburt an im Terra?

Lg B.Tinoso
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Michaela
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BeitragThema: Brauchen wir ein gesetzliches Verbot von Wildtierhaltung in Privathand?   Mi 10 März - 16:17

aktion-tier startet bundesweite Umfrage: Brauchen wir ein gesetzliches Verbot von Wildtierhaltung in Privathand? Jetzt online mit abstimmen

Vor wenigen Wochen hat die Tier und Artenschutzorganisation aktion tier mit seinem Kooperationspartner animal public die Aufklärungskampagne "Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer - artgerecht ist nur die Freiheit" auf dem Berliner Alexanderplatz gestartet. Der Kampagnenstart hat für viel Aufsehen gesorgt: Bei frostigen Graden um den Gefrierpunkt haben drei als Reptilien angemalte Frauen auf einem roten Sofa den Startschuss gegeben. Viele Medien berichteten bundesweit über die Bodypainting-Aktion. Im Rahmen der Kampagne stellt aktion tier nun die Frage: Brauchen wir ein gesetzliches Verbot von Wildtierhaltung in Privathand? "Uns ist die Meinung der Bevölkerung sehr wichtig, aus diesem Grund hat aktion tier die Onlineumfrage ins Leben gerufen", so Ursula Bauer von aktion tier heute Morgen in Berlin.

Etwa 900.000 Papageien und Sittiche, ca. 100.000 Gift- und 200.000 Riesenschlangen, Zehntausende Warane und Chamäleons, unzählige Geckos und Schildkröten sowie etwa 80 Millionen Zierfische werden in Deutschland als Haustiere gehalten - Tendenz steigend, denn die Attraktivität von exotischen Wildtieren erfährt in Deutschland gerade einen regelrechten Boom. "Statt Hund, Katze oder Meerschweinchen werden verstärkt Pythons, Bartagamen oder Chamäleons angeschafft. "Um der Wohnung ein exotisches Flair zu verleihen, wegen des Nervenkitzels angesichts einer Vogelspinne oder auch als Statussymbol sind möglichst seltene, fremdländische Wildtiere sehr gefragt", so die aktion tier-Diplom-Biologin Ursula Bauer.

Parallel zur steigenden Nachfrage nimmt das Aussetzen von exotischen Mitbewohnern in den letzten Monaten und Jahren massiv zu. Die Anschaffung eines Wildtieres ist relativ leicht und die scheinbar niedrigen Einstiegskosten fördern die Nachfrage nach den exotischen Mitbewohnern. Doch oft verlieren die Tierhalter das Interesse an dem Tier, wenn es etwa zu groß oder dann doch zu teuer wird, und wollen es schließlich nur noch loswerden. Ähnlich wie bei Hund und Katze werden dann auch Schlangen und Spinnen unkontrolliert in die freie Natur entlassen. Das Aussetzen von Tieren ist verboten und die Wahrscheinlichkeit, dass ein exotisches Wildtier in Deutschland überlebt verschwindend gering. Auch das Gefährdungspotential durch ausgesetzte gefährliche Tiere darf nicht unterschätzt werden. "Ein gesetzliches Verbot von Wildtieren in Privathaltung würde sowohl dem Wohle der Tiere als auch der Sicherheit der Bevölkerung dienen", so Ursula Bauer von aktion tier abschließend.

aktion tier ruft die Bevölkerung zur Beteiligung an der Tierschutz-Umfrage auf: "Was halten Sie von einem gesetzlichen Verbot von Wildtieren in Privathand?" Die Umfrage finden Sie auf der aktion tier-Website unter http://www.aktiontier.org/index.php?m=22&sub=685&id=684&
Weitere Informationen zur Wildtierkampagne sowie ein Kampagnen-Video finden Sie ebenfalls auf der aktion tier-Website unter www.aktiontier.org.


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